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Venezuela Avanza München

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29. Mai 2008, 19:30 Uhr, Eine-Welt-Haus

Venezuela im Fadenkreuz

Informations- und Diskussionsveranstaltung
mit der Botschafterin der Bolivarianischen Republik Venezuela,
Dr. Blancanieve Portocarrero

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Mittwoch, 15. November 2006, 19 Uhr

Zerrbilder. Venezuela in den Medien
Ingo Niebel

Wie glaubhaft sind die Nachrichten über das lateinamerikanische Land?

Der Kölner Buchautor Ingo Niebel und Mitglieder von Venezuela Avanza München werden anhand konkreter Beispiele erläutern, wie venezolanische und europäische Gegner des politischen Prozesses versuchen, diesen zu diskreditieren und den Präsidenten Hugo Chávez als Psychopathen darzustellen und wie dieses Bild von Venezuela über die spanische Tageszeitung „El País“ bis in deutsche Medien und akademische Publikationen verbreitet wurde.

Ingo Niebel ist Autor des Buches „Venezuela not for sale“ (Berlin, 2006) und hat mehrmals Lateinamerika bereist.

Mittwoch, 15. November 2006, 19 Uhr
EineWeltHaus
Schwanthalerstraße 80
München

Eine Veranstaltung von Venezuela Avanza München

Flyer (PDF)



Freitag, 9. Juni 2006, 21 Uhr

5 Fabriken -
Arbeiterkontrolle in Venezuela

Ein Film von Dario Azzellini und Oliver Ressler

In ihrem nach "Venezuela von unten" zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela richten Azzellini und Ressler in "5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela" den Fokus auf den industriellen Sektor.

Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: einer Aluminiumhütte, eines Textilunternehmens, einer Tomatenfabrik, einer Kakaofabrik und einer Papierfabrik.

Von den Beschäftigten erkämpft und durch Kredite der Regierung unterstützt, breiten sich in Venezuela verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung aus. "Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens", erklärt Rigoberto López von der Textilfabrik "Textileros del Táchira". Und die Arbeiterin Carmen Ortíz fasst die Erfahrung so zusammen: "In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten, denn das ist wie ein Sklave der anderen zu sein."

Die in den fünf Fabriken an den Produktionsorten aufgenommenen Protagonistinnen und Protagonisten geben Einblicke in alternative Organisationsweisen und Modelle von Arbeiterkontrolle. Die Mechanismen und Schwierigkeiten der Selbstverwaltung werden ebenso geschildert wie die profanen Abläufe der Produktion. Die abgebildeten maschinellen Arbeitsprozesse könnten als Metapher für die Wunschmaschine "Bolivarianischer Prozess" gelesen werden und für die Hoffnungen und Sehnsüchte, die dieser bei den Arbeiterinnen und Arbeitern weckt.

Filmpräsentation und Diskussion mit Dario Azzellini
Freitag, 9. Juni 2006, 21 Uhr
im Filmtheater "Maxim", Landshuter Allee 33
... danach Mojitos und Musik

Eine Veranstaltung im Rahmen von la mirada distinta -
einer internationalistischen Veranstaltungsreihe des Kulturladens Westend und des Ökumenischen Büros München

Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia
Pariser Str. 13
81667 München
Telefon: + 49-89-4485945
Telefax: + 49-89-487673
E-Mail: info@oeku-buero.de
Web: http://www.oeku-buero.de



Dienstag, 26. September 2006, 20 Uhr

5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela
Ein Film von Dario Azzellini und Oliver Ressler

In ihrem (nach "Venezuela von unten") zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela richten Azzellini und Ressler in "5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela" den Fokus auf den industriellen Sektor.

Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: einer Aluminiumhütte, eines Textilunternehmens, einer Tomatenfabrik, einer Kakaofabrik und einer Papierfabrik.

Von den Beschäftigten erkämpft und durch Kredite der Regierung unterstützt, breiten sich in Venezuela verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung aus. "Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens", erklärt Rigoberto López von der Textilfabrik "Textileros del Táchira". Und die Arbeiterin Carmen Ortíz fasst die Erfahrung so zusammen: "In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten, denn das ist wie ein Sklave der anderen zu sein."

Die in den fünf Fabriken an den Produktionsorten aufgenommenen Protagonistinnen und Protagonisten geben Einblicke in alternative Organisationsweisen und Modelle von Arbeiterkontrolle. Die Mechanismen und Schwierigkeiten der Selbstverwaltung werden ebenso geschildert wie die profanen Abläufe der Produktion. Die abgebildeten maschinellen Arbeitsprozesse könnten als Metapher für die Wunschmaschine "bolivarianischer Prozess" gelesen werden und für die Hoffnungen und Sehnsüchte, die dieser bei den Arbeiterinnen und Arbeitern weckt.

Dienstag, 26. September 2006, 20 Uhr
im Weltraum U09
EineWeltHaus
Schwanthalerstraße 80
München

Eine Veranstaltung von Venezuela Avanza München



Freitag, 9. Juni 2006, 21 Uhr

5 Fabriken -
Arbeiterkontrolle in Venezuela

Ein Film von Dario Azzellini und Oliver Ressler

In ihrem nach "Venezuela von unten" zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela richten Azzellini und Ressler in "5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela" den Fokus auf den industriellen Sektor.

Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: einer Aluminiumhütte, eines Textilunternehmens, einer Tomatenfabrik, einer Kakaofabrik und einer Papierfabrik.

Von den Beschäftigten erkämpft und durch Kredite der Regierung unterstützt, breiten sich in Venezuela verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung aus. "Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens", erklärt Rigoberto López von der Textilfabrik "Textileros del Táchira". Und die Arbeiterin Carmen Ortíz fasst die Erfahrung so zusammen: "In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten, denn das ist wie ein Sklave der anderen zu sein."

Die in den fünf Fabriken an den Produktionsorten aufgenommenen Protagonistinnen und Protagonisten geben Einblicke in alternative Organisationsweisen und Modelle von Arbeiterkontrolle. Die Mechanismen und Schwierigkeiten der Selbstverwaltung werden ebenso geschildert wie die profanen Abläufe der Produktion. Die abgebildeten maschinellen Arbeitsprozesse könnten als Metapher für die Wunschmaschine "Bolivarianischer Prozess" gelesen werden und für die Hoffnungen und Sehnsüchte, die dieser bei den Arbeiterinnen und Arbeitern weckt.

Filmpräsentation und Diskussion mit Dario Azzellini
Freitag, 9. Juni 2006, 21 Uhr
im Filmtheater "Maxim", Landshuter Allee 33
... danach Mojitos und Musik

Eine Veranstaltung im Rahmen von la mirada distinta -
einer internationalistischen Veranstaltungsreihe des Kulturladens Westend und des Ökumenischen Büros München

Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia
Pariser Str. 13
81667 München
Telefon: + 49-89-4485945
Telefax: + 49-89-487673
E-Mail: info@oeku-buero.de
Web: http://www.oeku-buero.de



Montag, 15. Mai 2006, 20 Uhr
Café Marat im Tröpferlbad
Thalkirchner Straße 104

Venezuela:
Soziale Kämpfe und neue Gewerkschaftsbewegung

Veranstaltung mit
Stalin Pérez Borges
Mitglied der Nationalen Koordination
des venezolanischen Gewerkschaftsbundes UNT

PDF-Datei mit Einzelheiten



Venezuela im Fadenkreuz

Verdeckte Interventionen aus den USA und Europa gegen die Bolivarianische Republik Venezuela

Veranstaltung mit dem Journalisten und Historiker Ingo Niebel

Mittwoch, 30. November 2005, 19 Uhr, Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstraße 80

Eine Veranstaltung von Venezuela Avanza München mit Unterstützung von
  • BOLA (Basisorganisation Linksabbieger der Linkspartei.PDS München)
  • Club-Voltaire
  • DKP
  • EineWeltHaus
  • Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
  • Gegenentwurf e.V.
  • Granma International
  • Kurt-Eisner-Verein
  • SDAJ
"Früher oder später können Sie mit Chávez nicht weitermachen, so wie er sich benommen hat. Wenn die Frage sein sollte, es früher oder später zu tun, dann tun Sie es früher. Später wird die Überraschung geringer sein."
Klaus-Jürgen Hedrich, CDU-Bundestagsabgeordneter, laut Washington Times, Mai 2004

"... eine besorgniserregende und negative Kraft in Lateinamerika"
Condoleezza Rice, US-Außenministerin, April 2005

"Wir besitzen die Fähigkeit, ihn zu eliminieren, und ich glaube, daß der Moment gekommen ist, diese Fähigkeit anzuwenden."
Pat Robertson, US-Fernsehprediger, Ex-Präsidentschaftskandidat und Bush-Unterstützer, August 2005

Seit seinem Wahlsieg 1998 steht der venezolanische Präsident Hugo Chávez im Fadenkreuz der US-Regierung und ihrer Geheimdienste:
  • 2002 scheiterte der von Washington und Madrid unterstützte Staatsstreich;
  • 2003 überstand Chávez die als "Ölstreik" getarnte Sabotageaktion;
  • 2004 gewann Chávez das gegen ihn gerichtete Abwahlreferendum.
Die Chancen stehen gut, daß er 2006 auch die Präsidentschaftswahlen gewinnen wird - falls er bis dahin noch lebt. Neokonservative US-Autoren haben angekündigt: "Die Zeit läuft ab." Der Regierung Bush bleiben nur zwei Optionen, um Chávez loszuwerden: die militärische Intervention oder die Subversion von innen.

Ihr Ziel ist es einerseits, die absolute Kontrolle über die Öl- und Gasvorkommen sowie den daraus resultierenden Petrodollars zurückzugewinnen. Andererseits gilt es, der Sozialpolitik der bolivarianischen Revolution, die beispielhaft für ganz Amerika ist, den Garaus zu machen. Washington geht es um die Sicherung seiner schwindenden Vormachtstellung in Südamerika und in der Karibik.

Dabei helfen deutsche Politiker und deren Parteistiftungen. Die "transatlantische" Zusammenarbeit zur Unterminierung des Selbstbestimmungsrechts einer Nation hat sich bewährt: in Chile 1973, in Portugal 1974 und in Spanien 1975/1981. Venezuela könnte das nächste Land auf dieser Liste sein, denn in Deutschland ist die Große Anti-Chávez-Koalition schon seit 2003/2004 Realität. Sie folgt den Leitlinien der US-Geopolitik.

Wie sie das macht, zeigt der Vortrag, indem er die Haltung deutscher Politiker zur Bolivarianischen Republik Venezuela vor dem historischen Hintergrund erfolgreicher Interventionen erklärt und sie in Zusammenhang mit der aktuellen US-Politik gegen Caracas stellt.



Venezuela - ein anderer Weg ist möglich


Zu Gast bei Venezuela Avanza München


Freitag, 20. Mai 2005, 19.00 Uhr
Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80, München:




Die venezolanische Verfassung von 1999 als
Gegenentwurf zum Neoliberalismus


Informationsveranstaltung und Filmvorführung mit

Dr. Erich Wartecker

Jurist aus Wien.
Internationaler Wahlbeobachter im Referendumsprozess 2003/2004 in Venezuela.

Er ist Kenner und Begleiter des verfassungsgebenden Prozesses in Venezuela.
Die neue Verfassung wurde 1999 in einer Volksabstimmung angenommen.

Seitdem werden in Venezuela weitreichende demokratische und soziale Rechte für die Bevölkerung garantiert.

Jahrzehntelang musste Venezuela die Konsequenzen neoliberaler Politik über sich ergehen lassen. In diesem ursprünglich sehr reichen Land (fünftgrößter Ölexporteur der Welt!) leben ca. 80% der Einwohner in bitterer Armut, während Reichtum und Einfluss der kleinen Oberschicht für Europäer kaum vorstellbar sind. Mehrere Volksaufstände der Armen wurden in den achtziger und neunziger Jahren militärisch niedergeschlagen: es gab Tausende von Toten.

1998 wird Hugo Chávez zum Präsidenten Venezuelas gewählt, vor allem mit den Stimmen aus den Elendsvierteln, weil er die Öleinnahmen allen Venezolanern zukommen lassen will. Seine Regierung startet unter anderem ein kostenloses Alphabetisierungsprogramm und ruft eine flächendeckende Gesundheitsversorgung der Armenviertel ins Leben. Diese wird mit Hilfe von über 10.000 kubanischen Ärzten realisiert, die in den Armenvierteln leben und die Bedürftigen kostenlos versorgen.

Mittlerweile hat die Regierung unter Hugo Chávez neun demokratische Wahlen und Abstimmungen gewonnen. 1999 wurde mittels einer Volksabstimmung mit 88% Zustimmung beschlossen, eine neue Verfassung zu erarbeiten. Der Entwurf wurde in allen Schichten der Bevölkerung leidenschaftlich diskutiert und durch Anträge verändert. In einer weiteren Volksabstimmung wurde diese Verfassung 1999 mit 72% Zustimmung angenommen - man vergleiche hierzu unsere Möglichkeiten bei der EU-Verfassung!

Schwerpunkte der neuen Verfassung sind unter anderem:

  • Recht auf Teilnahme am politischen Entscheidungsprozess (partizipative Demokratie) mit der Möglichkeit der vorzeitigen Abwahl aller gewählten Mandatsträger bis hin zum Präsidenten
  • Rechte der indigenen Bevölkerung (territoriale Selbstbestimmung, Anerkennung der Sprachen)
  • Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum (z.B. darf die Ölindustrie nicht privatisiert werden)
  • Verpflichtung des Staates zur Abschaffung des Großgrundbesitzes; Förderung der Kleinbauern
  • Rechte der arbeitenden Menschen (insbesondere auch der Frauen; so wird Hausarbeit als gesellschaftlich wertvolle Arbeit mit Recht auf soziale Sicherheit definiert)
  • Verbot der Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme
  • Kostenlose Schul- und Hochschulbildung sowie kostenlose Gesundheitsversorgung

Offensichtlich ist eine solche Verfassung für die traditionellen Eliten im In- und Ausland derart bedrohlich, daß die Opposition, im Verein mit den hohen Militärs, den privaten Medien, dem US-Geheimdienst, der obersten Kirchenleitung und der Industrievertretung 2002 einen Putsch durchführte. Dabei wurde die Verfassung sofort außer Kraft gesetzt. Dieser Putsch scheiterte jedoch schon nach zwei Tagen durch einen Volksaufstand, vor allem der Armen.

Der Referent gibt einen kurzen Überblick über die jüngste politische Entwicklung in Venezuela mit besonderem Gewicht auf der aktuellen Situation und den Rechten der indigenen Völker.

Hauptthema: Entstehung, Inhalt und Verwirklichung der Bolivarianischen Verfassung von Venezuela.


Freitag, 20. Mai 2005, 19.00 Uhr
Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80, München


Eine Veranstaltung von Venezuela Avanza München

mit freundlicher Unterstützung von


  • Club Voltaire
  • Cuba Solidaritätsgemeinschaft GRANMA e.V.
  • DKP
  • fdj
  • Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
  • Gegenentwurf e.V.
  • Interkulturelles Forum des Eine-Welt-Hauses
  • Kurt-Eisner-Verein für Politische Bildung in Bayern e.V.
  • PDS Bayern
  • PDS München
  • SDAJ
  • SPD-Ortsverein Olympiadorf München
  • Ver.di Jugend München
  • Weltfestspielbündnis "Auf nach Caracas"



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